Wasserdicht

Wasserdichte Uhren?

Information zum Thema Wasserdichtigkeit:

Die Wasserdichtigkeit einer Uhr kann auf Wunsch des Kunden nach jedem Batteriewechsel geprüft werden. Die Haltbarkeit der Wasserdichtigkeit ist begrenzt und wird beeinflusst durch den Gebrauch der Uhr (Altern, häufiges drehen der Krone, Temperaturschwankung, Stoß, Schlag, chemische Reaktion durch Benzin, Kleber, Farbe, Schweiß, usw.). Die Uhren, die mit "wasserresistent" oder "3 bar" und mehr gekennzeichnet sind, können ihre ursprüngliche Dichtigkeit vom Träger durch unbemerkte Beschädigung des Glases, der Krone o.ä. plötzlich verlieren.

Ein positives Prüfergebnis bescheinigt die Wasserdichtigkeit zum Zeitpunkt der Übergabe der Uhr! Jegliches Risiko bezüglich der Wasserdichtigkeit trägt der Besitzer der Uhr allein. Wir empfehlen deshalb, die Uhr regelmäßig auf Wasserdichtigkeit zu Überprüfen und falls erforderlich, die Dichtungen erneuern zu lassen. Eine periodische Prüfung ist unumgänglich.

Das alte Problem, ein Uhrwerk und das Wasser sind Todfeinde. 
Manche Kunden wundern sich, wenn ich sie nach einem Batteriewechsel darauf hinweise, dass die Dichtungen die Uhr nicht mehr 100% schützen und die Uhr deshalb nicht mehr im Wasser getragen werden darf, solange die Dichtungen nicht erneuert sind.

Wenn die Uhr vor dem Batteriewechsel dicht ist, sollte das nachher doch auch möglich sein, noch dazu wenn ein Fachmann das Gehäuse öffnet und schließt.

Dieses Problem tritt häufig bei Uhren auf, die gerade mal so wasserdicht sind, also mit 3ATM oder 5ATM gekennzeichnet sind! Klar, die neue Uhr ist meist dicht, weil die Dichtungen noch nicht gealtert und elastisch sind. 

Durch längeres Tragen dringt Schweiß (Säure), Kosmetika, Staub, Schmutz usw. bis zum Dichtungsring vor. (Siehe Abb. links "Schmutz") Diese Chemikalien machen den Gummi des Dichtungsringes spröde, manchmal greifen sie auch das Uhrgehäuse an!

Deswegen wird aber Ihre Uhr nicht gleich undicht. Im günstigen Falle wirkt der Schmutz wie ein Schutzschild, wie eine Versiegelung des Gehäuses! Nun ahnen Sie es vielleicht schon? Durch das Öffnen des Gehäusebodens wird diese Versiegelung natürlich aufgebrochen. Der strapazierte Dichtungsring muss alleine das Uhrwerk vor dem Wasser schützen.

Normalerweise werden defekte Dichtungsringe natürlich sofort ausgewechselt. Aber manche Uhr hat spezielle Form-Dichtungsringe, die extra bestellt werden müssen. Manchmal aber ist das Gehäuse auch dermaßen angegriffen, dass der Dichtungsring alleine auch nichts nützt.

Hier bleibt dann nur der Rat für den Kunden: "Vorsicht mit Wasser", oder: "Mehrere Dichtungsteile müssen erneuert werden".

Auf keinen Fall Krone und Drücker im Wasser betätigen!!!

Regen, Spritzer Autowäsche Dusche Baden, Schwimmen Wassersport
3 bar

ja

ja nicht die Uhr ins Wasser tauchen!

nein

nein

nein

5 bar

ja

ja

ja

ja, ohne springen!

nein

10 bar

ja

ja

ja

ja

ja nicht Tauchen!

20 bar

ja

ja

ja

ja

ja

100 bar

ja

ja

ja

ja

ja

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